空
Kara – leer
手
Te – Hand
道
Dō – Weg
Der Weg der leeren Hand
Das Wort Karate setzt sich aus zwei japanischen Begriffen zusammen: kara bedeutet „leer“, te bedeutet „Hand“. Gemeint ist zunächst das Kämpfen ohne Waffen. Oft wird noch dō angehängt – „der Weg“ oder „die Art und Weise“. So entsteht Karate-dō, der Weg der leeren Hand.
Dieser Zusatz ist wichtig: Karate ist eine Lebenseinstellung, die weit über Selbstverteidigung hinausgeht.
Von „China-Hand“ zu „leerer Hand“
Ursprünglich wurde kara mit dem Schriftzeichen 唐 geschrieben, das für China steht – ein Hinweis auf die chinesischen Wurzeln der Kampfkunst. In den 1930er-Jahren setzte sich, auch auf Betreiben Funakoshis, das Zeichen 空 für „leer“ durch. „Leer“ meint dabei nicht nur „ohne Waffen“, sondern auch einen Geist, der frei ist von Ego und vorgefassten Meinungen.
Geist und Technik werden eins
Unser Geist und unsere Technik werden eins in wahrem Karate.
Gichin Funakoshi
Unser Ziel ist es, die körperliche Technik zum klaren Ausdruck unseres Willens werden zu lassen und die Schärfe unseres Verstandes zu verbessern, indem wir das Wesen der Technik verstehen. Indem wir an unseren Karate-Fähigkeiten feilen, feilen wir auch an Geist und Verstand.
So wird Karate zu einer Lebenseinstellung, mit der wir versuchen, starke Persönlichkeiten – und zugleich glückliche und friedliche Menschen zu werden.
Und was heißt „Shotokan“?
Shōtō – „Pinienrauschen“ – war der Künstlername, unter dem Gichin Funakoshi Gedichte schrieb. Kan bedeutet „Haus“. Shōtōkan ist also das „Haus des Shōtō“: So hieß Funakoshis erstes eigenes Dojo in Tokio, und so nannten seine Schüler später den ganzen Stil.
Wie geht es weiter?
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Hintergrund
Die Geschichte des Karate
Von China über Okinawa nach Japan – und in die ganze Welt.
Zur Geschichte
Philosophie
Shoto-Niju-Kun
Die 20 Leitsätze Funakoshis – für das Training und das Leben.
Die 20 Regeln
Training
Kihon, Kata, Kumite
Die drei Säulen des Trainings – und was regelmäßiges Üben mit Körper und Kopf macht.
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